Kreisverband
„Viele Gemeinden haben von sich aus erklärt, dass sie für die Zeit der durch den Coronavirus erzwungenen Schließungen darauf verzichten werden, Gebühren für Kitas einzuziehen", so die SPD-Kreisvorsitzende und Salacher Gemeinderätin Sabrina Hartmann. Dies sei ein fairer Schritt und welcher Familien in einer Zeit, in der das verfügbare Einkommen durch Verdienstausfälle oder Kurzarbeit ohnehin spürbar sinkt entlastet, so Hartmann.
Die Kreis-SPD fordert aber Unterstützung durch das Land. „Es kann nicht sein, dass die Gemeinden aufgrund des fairen Umgangs mit den Eltern alleine auf den Kosten sitzen bleiben. Für die Gemeinde Wangen sprechen wir hier über einen Ausfall von rund 25.000 Euro im Monat. Das ist für eine kleine Gemeinde viel Geld", erläutert der Wangener Gemeinderat und stv. SPD-Kreisvorsitzende Benjamin Christian.
Sie benötigen Unterstützung – oder möchten Hilfe leisten? So funktioniert die Hilfsaktion, die die Jusos im Landkreis Göppingen ins Leben gerufen haben:
- Wenn Sie Hilfe anbieten, bitten wir um eine kurze Nachricht mit Wohnort und Handynummer an hilfe@jusos-gp.de
- Wenn Sie Hilfe benötigen, können Sie sich gerne an folgende Nummer wenden: 07161/96 61 742
Der Juso-Kreisverband kümmert sich dann um die Koordinierung vor Ort. Bei weiteren Fragen können Sie sich gerne an den Juso-Kreisvorsitzenden Max Yilmazel wenden. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Um die weitere Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen und damit uns alle zu schützen, ist unser aller Hilfe und Solidarität nötig. Insbesondere ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen sind einem besonderen Risiko ausgesetzt und sollten möglichst zu Hause bleiben. Um die Versorgung unserer Mitmenschen zu sichern, hat der Juso-Kreisverband Göppingen eine Hilfevermittlung eingerichtet.
Sie gehören der Risikogruppe an und haben dringende Einkäufe und Besorgungen zu erledigen?
Unter 07161/9661742 werden Sie an Helferinnen und Helfer in Ihrer Nähe vermittelt.
Du gehörst nicht zur Risikogruppe und bist bereit Menschen in deiner Nähe zu helfen?
Dann schreibe eine kurze E-Mail an hilfe@jusos-gp.de .
Im Rahmen einer Besuchsreihe von Firmen und Organisation im Landkreis informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion bei Pusch-Data in Eislingen über die Auswirkungen der Digitalisierung. Im Fokus des Gesprächs mit Geschäftsführer Andreas Pusch und Vertriebsleiter Lukas Mürdter stand die Digitalisierung der Bildungseinrichtungen. „Digitalisierung muss ganzheitlich gedacht werden und bedarf eines Kulturwandels. Bevor Schulen in digitale Endgeräte investieren, müssen sie sich zunächst Gedanken machen, was überhaupt sinnvoll und welche Infrastruktur zu schaffen ist“, erläuterte Andreas Pusch die Grundlage jeglicher Digitalisierungsstrategie.
Diesen Gedanken wollen die Sozialdemokraten aufnehmen, um an den beruflichen Schulen im Landkreis beste Startvoraussetzungen für Schülerinnen und Schüler zu ermöglichen. Kreisrätin Claudia Schlürmann unterstrich, dass es nicht sinnvoll sei, wenn jede Schule ihr eigenes Konzept verfolge und es keine gemeinsame Abstimmung gebe. Hier müsse eine Koordination auf übergeordneter Ebene erfolgen.
Die Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen (AfA) in der SPD im Kreis Göppingen hat die Ankündigung einer europaweiten Kampagne gegen Schwarzarbeit durch die EU-Kommission begrüßt. Die EU hat, so die AfA, am 2. März ihre Initiative angekündigt und darauf hingewiesen, dass alle Arbeitnehmer Anspruch auf soziale Rechte haben und nur angemeldete Arbeit durch die Sozialsysteme anerkannt werden kann. Die Sensibilisierung für die Thematik soll am 16. März beginnend mit einer Aktionswoche durch die EU in die Öffentlichkeit getragen werden.
Der AfA-Kreisvorsitzende Klaus-Peter Grüner leitet aus dem Ergebnis einer Eurobarometer-Umfrage die Schlussfolgerung ab, dass jeder zehnte Europäer Waren oder Dienstleistungen in Auftrag gebe, die auf nicht angemeldete Erwerbstätigkeit zurück gingen. Nach Feststel-lungen der Statistiker kennt ein Drittel der Europäer jemanden, der eine nicht angemeldete Erwerbstätigkeit ausübt.
Über 500 gut gelaunte Gäste waren im Ludwigsburger Forum, um den traditionellen Politischen Aschermittwoch der SPD in Baden-Württemberg zu begehen. Der SPD-Kreisverband reiste mit einem Reisebus aus dem Landkreis an. „Beim politischen Aschermittwoch kann man Motivation für das vor einem liegende politische Jahr tanken und noch einmal klar herausstellen wo die Trennlinien zum politischen Gegner liegen“, ist die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann überzeugt.
Hauptredner war Bundesarbeitsminister Hubertus Heil. Dass die Landes-CDU just an diesem Tag Friedrich Merz zu ihrem Favoriten um den Landesvorsitz ausgerufen hatten nutzte Heil zu einem Seitenhieb auf den politischen Gegner. Blackrock-Aufsichtsrat Merz sei „der Voldemort des Neoliberalismus.“ Der SPD-Landesvorsitzende Andreas Stoch und SPD-Generalsekretär Sascha Binder riefen zu klarer Kante gegen rechte Umtriebe und ihren politischen Arm die AfD auf. „Es gibt in Deutschland seit 157 Jahren ein Bollwerk gegen blinden Nationalismus und Rassismus. Und das ist die SPD“, betont Generalsekretär Sascha Binder.