Neue Württembergische Zeitung
Kreis Göppingen. Anlässlich des Internationalen Frauentags am 8. März bekräftigt die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) ihre Forderung nach mehr Gleichstellung. "Gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit, ein flächendeckender Mindestlohn, gleiche Aufstiegs- und Karrierechancen, mehr Frauen in Führungspositionen und Aufsichtsräten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Frauen und Männer müssen endlich umgesetzt werden", betonte die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann. Trotz vieler Fortschritte seien auch im 21. Jahrhundert immer noch nicht alle Ziele erreicht. "Armut, geringe Löhne, prekäre Beschäftigung, Nöte von Alleinerziehenden, fehlende Karrierechancen - noch immer gibt es viele Benachteiligungen für Frauen", so Kottmann. Für die SPD-Frauen ist klar, dass Rahmenbedingungen geschaffen werden müssen, um Benachteiligungen abzubauen.
„S-Bahn und VVS als Chance für unseren Landkreis?“ – unter diesem Titel diskutiert die SPD am Montag, 15. März 2010, in Geislingen die Zukunft des Öffentlichen Personennahverkehrs im Landkreis Göppingen.
TIM ZAJONTZ
GÖPPINGEN. „Es wäre unüberlegt und eine vertane Chance, einen möglichen S-Bahn-Anschluss voreilig abzulegen.“, warnen der SPD-Kreisvorsitzende Sascha Binder und der Geislinger Ortsvereinsvorsitzende Ludwig Duschek im Vorfeld einer öffentlichen Diskussionsveranstaltung der SPD zur Zukunft des ÖPNV im Landkreis. Diese findet am Montag, 15. März 2010, um 19 Uhr im Geislinger Kapellmühlsaal (Schillerstraße 2, In der MAG). Die SPD möchte an dem Abend mit den Bürgerinnen und Bürgern die Gutachten zum S-Bahn-Anschluss des Landkreises sowie dessen Chancen und Risiken diskutieren. An der Diskussion nehmen unter anderem Wolf Ulrich Martin, Präsident der IHK Bezirkskammer Göppingen, Horst Stammler, Geschäftsführer des Verkehrs- und Tarifverbundes Stuttgart, sowie Kreis- und Regionalrat Jürgen Lämmle teil. Interessierte sind herzlich eingeladen.
Die SPD-Vertreter in Land, Kreis und Region haben gefordert, dass nicht nur der Verkehrsverbund Göppingen zeitnah gegründet wird, sondern auch, dass dessen schrittweise Integration in den VVS (Verkehrsverbund Stuttgart) zeitgleich vorangetrieben werden muss.
Nachdem die Gründung des Verkehrsverbunds Göppingen endlich in greifbare Nähe gerückt ist, ist nach Ansicht von Peter Hofelich, Landtagsabgeordneter und Kreisrat, jetzt das Land Baden-Württemberg am Zug, nicht nur die Gründung des Verkehrsverbund Göppingen zu unterstützen, sondern auch zeitgleich dessen schrittweise Integration in den VVS der Region Stuttgart zu befördern. „Es ist niemandem mehr zu vermitteln, dass der Landkreis Göppingen als einziger Landkreis in Baden-Württemberg keinem Verkehrsverbund angehört. Dies geht an den Bedürfnissen der Menschen im Landkreis vorbei und daran kann die Landesregierung doch kein Interesse haben“, so Peter Hofelich. Ein Verkehrsverbund sei auch ein Marketing-Instrument für den Kreis Göppingen in der gesamten Region: „Unser Filstal – ein starkes Stück Region“ müsse künftig die Devise sein. Zur Ausgestaltung und Förderung des künftigen Nahverkehrs im Filstal werde er eine Anfrage im Landtag stellen.
Geislinger Zeitung
Kreis Göppingen. Die SPD-Kreistagsfraktion meldet sich zur Bildungspolitik zu Wort. Bei der Qualität der Bildung müsse sich der Kreis Göppingen positiv abheben, heißt es in einer Pressemitteilung. Ziel seien mehr integrative und mehr innovative Modelle. Die Schulsozialarbeit solle weiter aufgewertet werden und die Integration von Migranten mehr Beachtung erfahren, fordert die SPD. Außerdem stehe eine Entscheidung bevor, ob der öffentliche Nahverkehr ausgeweitet wird. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Susanne Widmaier: "Mit den neuen sozialen Herausforderungen, aber auch mit dem neuen Landrat, sehen wir uns bestärkt und freuen uns über Fortschritte."
SPD-Landtagsabgeordneter Peter Hofelich: „Bei den Landesstraßen läuft so ziemlich alles falsch: Ein Hin und Her bei der Organisation, eine schlechte Verteilung der Mittel sowie eine falsche Prioritätensetzung“
" Erhalt und Unterhalt unserer Landesstraßen sind im Kreis Göppingen mit seinen zahlreichen Steigen und Seitental-Straßen besonders dringlich. Es wäre deshalb in unserem Interesse, dass im Landeshaushalt für 2010/11 mehr Mittel eingestellt werden und sich dadurch mehr Spielräume für unseren Kreis ergäben. Leider wurde jetzt ein entsprechender Antrag der SPD von den Regierungsfraktionen CDU und FDP abgelehnt. MdL Peter Hofelich: "Für mich aus Kreis-Sicht absolut enttäuschend. Die negativen Schlagzeilen der vergangenen Jahre sprechen eine eindeutige Sprache pro höhere Finanzmittel für den Kreis Göppingen!"