Am Donnerstag, den 17.10.2013, fand die Jahreshauptversammlung des Göppinger Kreisverbandes der Jusos statt. Der bisherige Kreisvorsitzende Roland Sauter konnte sich über etliche neue Mitglieder freuen, die auch in Zukunft dafür sorgen wollen, dass die Jusos im Kreis Göppingen die aktivste politische Jugendorganisation bleiben. Sauter, der das Amt zwei Jahre lang innehatte, trat zu einer Wiederwahl studienbedingt nicht mehr an.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Stefanie Anger gewählt, die dem Kreisvorstand bereits seit mehreren Jahren angehört. Ihr zur Seite stehen Sabrina Hartmann und Julian Ruess als Stellvertreter. „Ich bin mir sicher, dass der neue Kreisvorstand eine gelungene Mischung zwischen Erfahrung und neuen Ideen ist. Wir werden dafür sorgen, dass die Jusos auch weiterhin der inhaltliche Motor der SPD sein und wir unsere Ideen in Politik und Gesellschaft tragen werden“, so Anger. Den Vorstand komplettieren Lukas Kurz als Pressesprecher, Karin Gansloser als Schriftführerin, Oliver Weyhmüller als Kassierer sowie Caroline Fischer, Lisa Biedlingmaier und Sebastian Gaugele als Beisitzer.
Eine Milliarde mehr für die Bildung
Die Bildungspolitik war in den vergangenen zwei Jahren ein Schwerpunkt der SPD im Landtag. Entgegen dem öffentlichen Zerrbild, das einzelne Interessenvertretungen gerne zeichnen, wurden zentrale Beschlüsse für ein gerechteres und zukunftsorientiertes Bildungssystem umgesetzt. Insgesamt fließen in den kommenden Jahren bis 2015 mehr als 1 Milliarde Euro in die Bildung.
Die Fraktionen der SPD und CDU freuen sich, das ihr Anliegen, neben der Schulsozialarbeit, auch die Offene Jugendarbeit zukünftig mit einem 1/3 Zuschuss zu fördern beschlossen wurde. Nach Diskussionen über mehrere Sitzungen hinweg, überzeugten die neuerlichen Argumente der Landkreisverwaltung gegen eine Zuschusserhöhung weder Jürgen Rulka von der CDU noch den Sprecher der SPD, Roy Hummel.
Die SPD im Kreisverband blickt auf die vergangene Bundestagswahl mit einem lachenden und einem weinenden Auge zurück. Heike Baehrens machte die teilweise vorhandene Enttäuschung deutlich: „Wir hatten auf einen Regierungswechsel hingearbeitet und gedacht, die Zeit des Aussitzens ist vorbei.“ Glücklich sind die Genossinnen und Genossen über den Einzug von Heike Baehrens über die Landesliste. „Das freut mich sehr. Das Mandat tröstet uns,“ so der SPD-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Sascha Binder.