Am Freitag den 25.07.2025 fand die alljährliche Jahreshauptversammlung des Kreisverbands der Jusos Göppingen statt. Hauptanlass dieser war wieder die Wahl des neuen Vorstands. Gewählt wurde eine neue Doppelspitze bestehend aus dem bisherigen Kreisvorsitzenden Bircan Ergün aus Donzdorf und der bisherigen Schriftführerin Fabia Caputo aus Göppingen. Als ihre Stellvertreter wurden Immanuel Böttcher und Hannes Wegele bestätigt. Des Weiteren freuen sich Marius Stenzel als Kassier, Moritz Pippia als Schriftführer, Emil Hammer als Pressereferent, sowie Marco Caputo, Nela Jehle, Caroline Mayer und Felix Wittmann als Beisitzer auf das kommende Arbeitsjahr im Vorstand. Auch der Rückblick auf das vergangene Jahr war wieder fester Bestandteil auf der Tagesordnung, insbesondere im Hinblick auf die vorgezogene Bundestagswahl, bei der die Jusos eine unverzichtbare Stütze in einem straff geplanten Winterwahlkampf waren. Auch die Öffentlichkeitsarbeit wurde positiv unterstrichen, denn mit vielen Treffen und Stammtischen konnten neue Mitglieder gewonnen werden. Mit diesen Erkenntnissen und weiteren Anregungen startet das neue Arbeitsjahr. Ein Jahr in dem die Landtagswahl wieder viel Engagement erfordert und für das bei der JHV viele neue Ideen für Öffentlichkeitsarbeit und Mitgliedergewinnung gesammelt werden konnten, um auch in Zukunft junge Menschen im Landkreis für Politik begeistern zu können.
„Die nun beschlossene Soforthilfe des Bundes für die Krankenhäuser verschafft uns im Göppinger Kreishaushalt 2026 eine spürbare Verbesserung trotz weiterhin angespannter Lage. Denn das Klinik-Defizit kann damit im Wirtschaftsplan 2026 voraussichtlich deutlich reduziert werden", folgert die SPD-Kreistagsfraktion. Die st.v. Fraktionsvorsitzende und Aufsichtsrätin Susanne Widmaier: „Die vehementen Forderungen seitens des Kreistages nach einer Kompensation der Klinik-Kostensteigerungen seit 2022 sind damit von der Bundesregierung angegangen. Und das Geld kommt direkt aus Bundesmitteln!".
Vom 12.06. - 14.06. war das EYE 2025, auf dem uns Moritz Pippia vertrat.
"Neben vielen neuen Bekanntschaften, Eindrücken und Erinnerungen nehme ich vor allem eines mit: Was für eine wundervolle Institution die EU ist. In ihr kommen Menschen aus 27 Ländern zusammen, um gemeinsam an einem besseren Europa zu arbeiten, das ist unglaublich inspirierend.
Und deshalb dürfen wir nie aufhören, das was wir aufgebaut haben, zu verteidigen. Es war erschrecken wie stark die Rechtsextremen waren, aber ein Abend in der Straßburger Innenstadt mit der S&D Fraktion hat mir gezeigt, wir sind so viel stärker!! Wenn wir gemeinsam für unsere Demokratie kämpfen, dann können wir so viel bewegen!
In dem Sinne: Hoch die internationale Solidarität!
PS.: Hoffentlich bald 28 Länder. Slava Ukraini"
„Das neue Klinikum ist eine Gemeinschaftsleistung, die zeigt, dass unser Landkreis zu landesweiter Beachtung wieder zurückfinden kann. Denn eine hochklassige soziale Daseinsvorsorge bei der Gesundheitsversorgung ist ein Ausweis der Stärke!“, sagt die st.v. SPD-Kreistags-Fraktionsvorsitzende und Aufsichtsrätin, Susanne Widmaier. „Der Blick geht nun nach vorne. Das moderne Klinikum soll zum Erfolg, der auch über den Landkreis hinaus Wirkung entfaltet, werden.“
Das heißt für die SPD auch, dass weiterhin eine unterstützende Flankierung von Land und Bund für den nachhaltigen Erfolg der Klinik gefordert ist. Denn im Kreistag ist bislang für alle Seiten klar, dass sowohl der Bund bei der Finanzierung des laufenden Betriebes der Krankenhäuser in Deutschland wie auch das Land mit seiner gesetzlichen Pflicht der auskömmlichen Investitionsfinanzierung der Krankenhäuser beide mehr gefordert sind. „Diese Erinnerung darf man in den Dank einschließen“, heißt es aus den Reihen der SPD-Kreisräte. In das Lob einschließen will man gerne auch Jürgen Lämmle, den in der ersten Entscheidungsphase, ob Neubau oder Sanierung des Altbaus, amtierenden Ministerialdirektor und Amtschef im Gesundheitsministerium des Landes war. Der frühere Göppinger erste Bürgermeister, war damals ein guter Ratgeber für den weitsichtigen Schritt, der nun gegangen worden ist.
Zum 1. Mai 2025 ruft die SPD im Landkreis Göppingen zu gesellschaftlicher Solidarität und sozialem Miteinander auf: „Gerade in krisenhaften Zeiten wie diesen ist es wichtig, Solidarität zu zeigen für gute Arbeit, eine starke Wirtschaft und mehr soziale Sicherheit“, betont die SPD-Kreisvorsitzende Sabrina Hartmann zur besonderen Bedeutung des Tages.
„Auch in unserem Landkreis haben viele Beschäftigte existenzielle Sorgen angesichts verschiedener Krisen und Veränderungen“, betont der Geislinger Landtagsabgeordnete und SPD-Generalsekretär Sascha Binder. „Die Menschen müssen wieder spüren, dass unsere Demokratie funktioniert und dass neue Ideen und Innovationen ihre wirtschaftliche Zukunft sichern“, so Binder mit Blick auf die aktuellen Herausforderungen im Land.
„In turbulenten Zeiten brauchen Beschäftigte Signale der Sicherheit. Mehr Investitionen in den Wirtschaftsstandort und die Infrastruktur können ein solches Signal sein. Deshalb war es wichtig, dass es bereits vor Abschluss der laufenden Koalitionsverhandlungen endlich die Reform der Schuldenbremse angepackt wird“, sagt Dominik Gaugler, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft für Arbeit (AfA) der SPD im Kreis Göppingen.
„Hinter uns liegen bewegte Jahre im Kreistag. Unter'm Strich konnten erhebliche Fortschritte erzielt werden. Auch wenn es große Aufreger-Themen und ein gelegentlich ungünstiges Medien-Echo gab“, fasste Kreisrat Peter Hofelich seinen Bericht vor der SPD-Hauptversammlung zusammen. Aufregungen gab es insbesondere um das geänderte Abfallkonzept, um die Aufgabe des stationären Teils der Helfensteinklinik, um den Abriss der alten Klinik am Eichert, um die Voll-Integration in den VVS. „Kritik an der Kommunikation mancher Maßnahmen ist sicher berechtigt. In der Sache lag die Mehrheit im Kreistag am Ende aber meist richtig!“ Gleichwohl gäbe es Handlungsbedarf, so Hofelich: Bei der Abfallwirtschaft mehren sich die Argumente für die braune Bio-Tonne statt blauer Beutel für Speiseabfälle.
Das Gesundheitszentrum ‚Helfenstein‘ als Ort neuer ambulanter und teilstationärer Einrichtungen in Geislingen brauche Erfolg. Die Gründe für die Nichtveräußerung und den Abriss der alten Klinik müssen vor allem deutlicher erklärt werden. Der VVS ist, trotz Zugverspätungen der DB, ein Erfolg für den Landkreis, der eher nach mehr ÖPNV verlangt. Peter Hofelich sprach dann vier aktuelle Themen an, die im Kreistag des 260.000-Einwohner-Kreises derzeit drängen und die zeigten, daß auch „bewegte Jahre kommen“: „Unsere SBBZ, also die Schulen und Kindergärten für Kinder mit Behinderungen, brauchen aufgrund der starken Nachfrage dringend Erweiterungen. In Geislingen ist mit der Grundsteinlegung für die neue Bodelschwingh-Schule ein Anfang gemacht. In Göppingen werden wir vermutlich mit dem heutigen Areal hinter dem Landratsamt alleine nicht mehr hinkommen.