SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT? SCHO GHÖRT?
TIM ZAJONTZ, Geislinger Zeitung
Dass er als junger SPD-Kreisvorsitzender die "alten Hasen" braucht, hat Sascha Binder in der Vergangenheit mehrfach betont. Vor Kurzem holte sich der 24-jährige Binder Rat bei einem besonders Erfahrenen. Am Rande einer Veranstaltung zur Diskussion des neuen Grundsatzprogramms der SPD unterhielt er sich mit Erhard Eppler, ehemaliger SPD-Landesvorsitzender und Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit a.D., über die Programmdiskussion der Sozialdemokraten.
In einer Sitzung des SPD-Kreisvorstandes stellte der Göppinger Landtagsabgeordnete Peter Hofelich jüngst die Bildungskampagne der SPD-Landtagsfraktion vor. Die Kampagne „Bildungsaufbruch – bessere Bildung für alle“ fordert eine Reform des dreigliedrigen Schulsystems, die Ausweitung von Ganztagesschulprogrammen sowie mehr Kindergrippenplätze.
Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN / STUTTGART. Der Kreisverband der Göppinger Jungsozialisten (Jusos) fordert den sofortigen Rücktritt von Kultusminister Helmut Rau (CDU). "Der feudalistische Umgang mit Rektoren, Lehrern und Eltern ist einer demokratischen Regierung nicht mehr angemessen", so der Juso-Kreisvorsitzende Tim Zajontz in einer Pressemitteilung der SPD-Jugendorganisation. Raus Reaktionen auf die aktuellen Diskussionen um die Einführung von Französisch an der Rheinschiene und den Brief der oberschwäbischen Hauptschulrektoren zur Abschaffung des dreigliedrigen Schulsystems hätten die mangelnde Kritik- und Dialogfähigkeit des Ministers offen dargelegt.
Landratsamt widerspricht
KREIS GÖPPINGEN. Das Kreisjugendamt wehrt sich gegen die Forderung der SPD-Kreistagsfraktion, mehr der Jugendhilfemaßnahmen innerhalb des Kreises Göppingen zu vergeben. Hintergrund: Eine Übersicht der Verteilung der Jugendhilfeausgaben hatte nach Angaben der SPD ergeben, dass 25 Prozent außerhalb des Kreises vergeben werden. Bei stationären und teilstationären Hilfen sogar 50 Prozent.
KREISTAG / SPD: Eigene Jugendhilfe-Anbieter bevorzugen
Die SPD-Kreistagsfraktion will Transparenz und das Gebot, die eigenen Anbieter für Jugendhilfemaßnahmen im Kreis bevorzugt zu bedienen.
Geislinger Zeitung
KREIS GÖPPINGEN. Eine Übersicht der Verteilung der Jugendhilfeausgaben im Jahr 2006, aus Datenschutzgründen im Jugendhilfeausschuss nichtöffentlich behandelt, hat ergeben, dass 25 Prozent aller Maßnahmen nach außerhalb des Landkreises vergeben werden. Bei stationären und teilstationären Hilfen sind es sogar 50 Prozent. "Das muss sich zu Gunsten unserer Einrichtungen ändern", so Friederike Kapphan in der jüngsten Beratung der SPD-Kreistagsfraktion. Auch die Selbstverpflichtung, maximal 15 Prozent der Hilfen zur Erziehung an private Anbieter zu vergeben, wurde von der Verwaltung mit 19 Prozent überschritten.