SPD Gingen-Kuchen

Hofelich fordert Rücknahme von Kürzungen

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die CDU-FDP-Landesregierung setzt ihre Ankündigung um, den so genannten "Leer-tagezuschuss" für Jugendwohnheime ab dem jetzt begonnenen Schuljahr 2009/2010 von sechs Euro auf drei Euro pro Tag und Schüler zu halbieren. Der SPD-Landtagsabgeordnete Peter Hofelich forderte mit seiner Fraktion die sofortige Rücknahme dieser Verwaltungsvorschrift. Betroffene Einrichtungen wie das Wohnheim der St. Stephanus-Stiftung im Kreis Göppingen seien von der Landesregierung noch nicht einmal ansatzweise über die erneuten Kürzungen informiert worden, obwohl diese neue Regelung bereits seit letzter Woche gelte. Damit wende sich Kultusminister Rau schon wieder gegen die Jugendwohnheime, kritisierte Hofelich. "Die Landesregierung will erneut auf Kosten der Ausbildung sparen. Dass dies schon zum wiederholten Mal in einer Nacht- und Nebel-Aktion" geschieht, ist ein Unding."

ASF lehnt "strahlende Zukunft" ab

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Die Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (ASF) im Kreis Göppingen zeigt sich bestürzt über die neu entflammte Kernenergiedebatte. "Wir wollen keine strahlende Zukunft für uns und unsere Kinder - wir fordern die konsequente Umsetzung des Atomausstiegs", betont die ASF-Kreisvorsitzende Dr. Heide Kottmann und verweist auf Statistiken, die zeigen, dass die Krebsrate bei Kindern im Umkreis von fünf Kilometern um ein Kernkraftwerk deutlich erhöht ist. "Die Atomlobby bestreitet jeglichen Zusammenhang zwischen Krebsrate und Kraftwerk, es gibt aber auch keinen Beweis, dass dem nicht so ist", so Heide Kottmann weiter. Der angeblich "billige" Strom aus Kernkraftwerken verursache Milliardenkosten, erfordere langwierige Genehmigungen und rufe öffentlichen Widerstand hervor.

Herzlichen Dank für Ihr Vertrauen!

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

am vergangenen Sonntag haben Sie entschieden, wer Sie in den kommenden vier Jahren im Deutschen Bundestags vertreten soll. Gerne wäre ich Ihr Abgeordneter gewesen.
Das Ergebnis vom Sonntag zeigt aber leider, dass wir SozialdemokratInnen vor Ort durch unser Engagement für eine solidarische Gesellschaft nur begrenzt gegen die "politische Großwetterlage" ankämpfen können.
Für Ihre Unterstützung im Wahlkampf und Ihr Vertrauen bei der Bundestagswahl möchte ich mich auf diesem Wege ganz herzlich bedanken. Unzählige Gespräche mit Ihnen während des Wahlkampfes aber auch schon davor haben mir gezeigt, dass es sich lohnt für soziale Gerechtigkeit zu streiten. Das werde ich in Zukunft als Kreisvorsitzender meiner Partei und als Kreisrat auch weiterhin tun.
Für Ihre Anliegen werde ich dabei immer ein offenes Ohr haben.


Ihr Sascha Binder

"Bildungschancen für alle"

Bildung hat für SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder einen hohen Stellenwert. FOTO: son

Ortstermin mit Sascha Binder (SPD) bei der Geislinger Uhlandschule

Ortstermin Uhlandschule Geislingen: Weil ihm das Thema Bildung wichtig ist und wegen der B 10, die direkt vor dem Schulhaus vorbeiführt, wählte SPD-Bundestagskandidat Sascha Binder diesen Ort.

RODERICH SCHMAUZ, Geislinger Zeitung

Abschiedsfest für Walter Riester

Weggefährten sagen Ex-Minister im Alten E-Werk Lebewohl

Neue Württembergische Zeitung

Kreis Göppingen. Sieben Jahre lang konnte der Sozialdemokrat Walter Riester als Wahlkreisabgeordneter in Göppingen die Geschicke des Landkreises mitgestalten. Bei der Bundestagswahl am 27. September tritt der 65-Jährige nicht wieder an. Aus Anlass seines Ausscheidens aus dem Parlament veranstaltet der SPD-Kreisverband am Sonntag, 11. Oktober, ein Abschiedsfest für den ehemaligen Bundesarbeitsminister, der mit der nach ihm benannten "Riester-Rente" eine Reform durchgesetzt hat, die weltweit für Aufsehen sorgt und das deutschen Rentensystem nachhaltig verändert hat. Nach dem offiziellen Teil des Abschiedsfestes schließt sich ein Empfang an.

KÖPFE - KLATSCH - KURIOSES

Schmucker Wahlkampf

TIM ZAJONTZ, Neue Württembergische Zeitung

Spätestens mit Ende der Sommerferien hat die heiße Phase des Bundestagswahlkampfes nun doch noch begonnen: Eine Podiumsdiskussion jagt die andere, in den Fußgängerzonen wimmelt es von Parteianhängern an Infoständen, und die Terminkalender der Kandidaten sind zum Bersten voll. Dass die Wahlkämpfer aber den Spaß an der Arbeit nicht verloren haben, beweist ein Schnappschuss aus dem Oberen Filstal. In Bad Ditzenbach blickt der farbenfroh geschmückte SPD-Kandidat Sascha Binder auf die Passanten herab - mit einer blühenden Kopfbedeckung. Auf das politische Kunstwerk wurde bei einem Besuch im "Täle" nun auch ein Künstler aus Pfullingen aufmerksam. Er veröffentlichte den blumigen Blickfang sogleich in seinem Künstlerblog unter http://blog.kulturprodakschn.de . Von wegen langweiliger Wahlkampf: Jetzt wirds offenbar richtig bunt.