Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit gemeinsam verteidigen
Unter dem Motto „Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit“ finden bundesweit unter Federführung des DGB die traditionellen Kundgebungen zum Tag der Arbeit statt. Die Vertreter der SPD im Landkreis Göppingen rufen dazu auf, die Mai-Kundgebung des DGB auf dem Schillerplatz in Göppingen zu unterstützen, um gemeinsam für Solidarität, Vielfalt und Gerechtigkeit einzustehen.
Die Jusos Göppingen diskutierten bei ihrem vergangenen Treffen die Chancen und Risiken des Abbaus des begehrten Metalls. Sie begrüßen die Bestrebungen, der im „Lithium-Dreieck“ befindlichen Länder Südamerikas, die Wertschöpfung vor Ort zu generieren, sehen jedoch die Umwelt besonders auf Grund des Wassermangels gefährdet. Zudem wird die langfristige Zukunftsfähigkeit der mit Lithium verknüpften Technologien kritisch beäugt.
Der Wäschenbeurener ging in seiner Rede auf einige der kommunalen Herausforderungen unserer Zeit ein, bspw. die Digitalisierung, die Energie- und Verkehrswende, mehr Bezahlbarer Wohnraum oder die Integration von Geflüchteten. „Die Kommunen stellen sich diesen neuen Aufgaben, erhalten aber leider nicht immer das notwendige Maß an Unterstützung von Bund und Land. Deshalb sei die SGK wichtig, um den kommunalen Themen in der SPD und darüber hinaus Gehört zu verschaffen“, so Schlichenmaier. Schlichenmaier will seine berufliche Expertise als stv. Abteilungsleiter der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwäbisch Gmünd in die Arbeit des SGK-Kreisverbandes einbringen.
Die Jusos Göppingen trafen sich am vergangenen Samstag, während in Berlin die Auszählung des Mitgliedervotums über den Eintritt in die große Koalition stattfand, zu ihrem regelmäßigen Juso-Treff im Göppinger SPD-Bürgerbüro. Den Blick richtete die Nachwuchsorganisation der SPD dabei aber insbesondere auf die Zukunft ihrer Partei. Die Mitglieder fordern eine Haltung der Politik, die Krisen als Herausforderungen und nicht als selbstzerstörerische Belastung sieht. Sie sehen die SPD jetzt auch in der Verantwortung Veränderungsprozesse von Seiten der jungen Generation zuzulassen.
Rund 150 SPD-Mitglieder aus dem Landkreis diskutierten auf der Kreismitgliederversammlung über die Inhalte des Koalitionsvertrages.
Den Bericht von Peter Byer in der Neuen Württembergischen Zeitung (NWZ) finden Sie hier.