

Bei seinem Ortsbesuch in Kuchen hat sich der Geislinger Landtagsabgeordnete Sascha Binder (SPD) vor Kurzem aus erster Hand über aktuelle Themen und Herausforderungen vor Ort informiert. Dabei eröffnete die Kuchener Bürgermeisterin Katja Schaible-Schmidt spannende Perspektiven auf aktuelle Projekte der Gemeinde und anstehende Zukunftsaufgaben im mittleren Filstal. Mit dabei waren auch der Vorsitzende der SPD im Kuchener Gemeinderat, Rainer Kruschina, und der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Jens Friedrich. So gehe es beim Bau des neuen Gesundheitszentrums auf dem Kuchener Filba-Areal gut voran, berichtete die Bürgermeisterin mit Blick auf die große Unterstützung und den Fortschritt vor Ort. Bereits vor Baubeginn seien alle Räumlichkeiten vermietet worden, was die Bedeutung des Projektes für die Versorgung der Raumschaft unterstreiche. „Das Projekt zeigt eindrucksvoll, wie wichtig auch bauliche Impulse für eine gute Gesundheitsversorgung vor Ort sind“, machte Binder deutlich, zumal auch der landesweite Trend hin zu mehr Gemeinschaftspraxen gehe. Beim Thema B10-Ausbau wünscht sich die Kommune dagegen deutlich mehr Tempo – allzu belastend sei die Stau-Situation für viele Anwohnerinnen und Anwohner in der Ortsmitte. Schließlich sei darauf auch der Leerstand von Ladenflächen zurückzuführen, denn ohne den Ausbau der Bundesstraße sei der Ortskern für Gewerbe- und Handelsflächen schlicht nicht mehr attraktiv. Das unterstreiche den Handlungsdruck, auch beim B10-Ausbau schneller voranzukommen. Zufrieden zeigten sich die Gemeindevertreter mit der Betreuungssituation vor Ort. In vier Gemeindekindergärten und zwei kirchlichen Kindergärten stehe ein umfassendes Ganztagsangebot zur Verfügung. Auch der Betrieb der Ganztagsschule in Wahlform sei bereits seit vielen Jahren umgesetzt. Zur Umsetzung des Rechtsanspruchs stelle nun noch der Umbau der Schulmensa mit rund einer Million Euro einen großen Kostenpunkt dar. Eine wichtige Aufgabe vor Ort bleibe indes die Sprachförderung von Kindern und Jugendlichen. „Sprachbarrieren müssen schon im Kindergarten aufgefangen werden, bevor die Kinder in die Schule kommen“ betonte Binder. Dafür müsse das Land mehr Gelder zur Verfügung stellen.