Jusos laden zu Veranstaltungen in Geislingen ein
Geislinger Zeitung
Geislingen. Nach den jüngsten Vorfällen in Albershausen und Geislingen am vorvergangenen Wochenende, fordern die Jungsozialisten im Kreis Göppingen eine offenere Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus. Mit ihren "Aktionstagen gegen rechts" wollen sie auf die Gefahr hinweisen.
"Das vorletzte Wochenende hat erneut gezeigt, dass die extreme Rechte sich auch im Kreis Göppingen einnisten will. Das lassen wir nicht zu", sagt der Juso-Kreisvositzende Tim Zajontz. Das Nazikonzert in Eybach vor zwei Jahren, die letztjährige Demonstration der NPD-Jugendorganisation in Geislingen und der Liederabend der rechten Szene in Albershausen am vorvergangenen Wochenende seien eindeutige Warnsignale. "Wer das Problem Rechtsextremismus weiterhin totschweigt, der handelt fahrlässig", warnt Zajontz. Die Jusos fordern daher eine offenere Auseinandersetzung mit dem Thema Rechtsextremismus und ein klares Signal gegen Fremdenfeindlichkeit.